Reiseblog. Touren 2013
Deutschland. Auf nach Rügen
Fahrrad-Touren

Der Wohnmobilstellplatz in Berlin
Nun sind wir schon zum zweiten Mal mit dem Wohnmobil in Berlin. Im Gegensatz zu unserem ersten Besuch hatten wir nun etwas mehr Zeit mitgebracht. Wir freuten uns schon auf den Besuch dieser Stadt.

Wohnmobilpark Berlin-Tegel

Am Vormittag erreichten wir den Wohnmobilstellplatz in Berlin Tegel. Es waren noch einige Plätze frei. Wir fanden einen Platz direkt neben der Einfahrt. Schnell hatten wir uns eingerichtet und einen Spaziergang mit den Hunden gemacht. Direkt auf der anderen Straßenseite befindet sich ein kleines Wäldchen mit einigen Wanderwegen. Ideal um mit den Hunden “Gassi” zu gehen. Nach dem verspäteten Frühstück machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt von Berlin.
Berlin, die Bundeshauptstadt der Bundesrepublik Deutschland
Also fuhren wir mit dem Bus und nicht, wie bei unserem ersten Besuch, mit dem Fahrrad in die Innenstadt dieser Stadt. Das erste Ziel war natürlich, wie sollte es auch anders sein, der Bundestag der Bundesrepublik Deutschland.


Das Gebäude des deutschen Bundestages
Eigentlich war unser Plan, uns das Gebäude einmal von Innen anzusehen. Also stellten wir uns am Ende dieser endlos erscheinenden Schlange von Besuchern an. Doch es ging nur schleppend vorwärts, so dass wir dieses Vorhaben dann zu unserem Bedauern aus Zeitgründen aufgeben mussten. Denn eigentlich hatten wir vor uns noch einige andere Dinge in Berlin anzusehen außer dem Bundestag. Schade, wir hatten uns so darauf gefreut uns dieses Gebäude einmal von Innen ansehen zu können.

Der Berliner Dom

Der Berliner Dom
Die nächste Attraktion die wir uns in der deutschen Hauptstadt ansahen, war der Berliner Dom. Wir hatten schon viel über dieses Gebäude gelesen und gehört. Es wurde Zeit, uns einmal dieses ganz spezielle Gebäude anzusehen.

Seltsamerweise gab es hier keine langen Warteschlangen um dort hineinzukommen. Doch es sollte ein sehr interessanter Besuch werden.

Die Orgel
Die wunderbare Orgel der Firma Wilhelm Sauer stammt von 1905. 1975 wurde durch die DDR Führung ein Teil des Doms abgerissen. Der restliche Dom war nur noch eine Ruine. Auch die Sauer Orgel befand sich in einem sehr schlechten Zustand. 1988 – 1993 wurde die Orgel durch die Firma Sauer wieder neu aufgebaut.Julius Raschdorff
Der “Berliner Dom” befindet sich am Lustgarten auf der Museumsinsel. Er wurde nach den Plänen von Julius Raschdorff zwischen 1894 und 1905 im Stil des Neorenaissance und des Neobarocks erbaut.

Der Bauherr war Kaiser Wilhelm II. Im “Zweiten Weltkrieg” wurde dieser Dom jedoch komplett zerstört. Zurück blieb ein Ruine. Wie ein Mahnmal stand sie zu dieser Zeit mitten in Berlin.

Die Zerstörung des Doms
1945 wurde der Dom zerstört. Die DDR Regierung ließ die Denkmalkirche abreißen obwohl sie nur leicht beschädigt war. Diese Kirche passte nicht zu der Lenin-Marxisten Ideologie der DDR-Führung.

Die “Wende” und der Wiederaufbau des Doms
Nach der Wende wurde dieser Dom mit viel Aufwand und natürlich mit viel Geld wieder aufgebaut. Wer heute in diesem Dom steht kann kaum glauben, dass sich hier an dieser Stelle einmal die Ruine eines Doms befand.




Statuen

Athena gibt dem jungen Krieger seine Waffen

Athena lehrt dem jungen Krieger den Umgang mit dem Speer

Ein junger Krieger wird von Athena in den Kampf geführt

Athena beschützt den jungen Krieger im Kampf mit ihrem Schild
Das Schloss Bellevue

Eine Rundfahrt durch die Stadt Berlin

Das Konzerthaus
Das Konzerthaus in Berlin am Gendarmenmarkt. Auf der linken Seite ist das Schillerdenkmal zu sehen.
Die neue Wache
Die „Neue Wache“ am östlichen Ende der Straße Unter den Linden. Karl Friedrich Schinkel ist für die Entwürfe dieses Gebäudes verantwortlich. Dieses Gebäude entstand 1816 bis 1818Seit 1993 ist dieses Gebäude zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer der Kriege und der Gewaltherrschaft.

Die Humboldt-Universität in Berlin
Von 1828–1945 hatte sie den Namen Friedrich-Wilhelms-Universität.Der Bau dieser Universität wurde 1809 vom dem preußischen König Friedrich Wilhelm III in Auftrag gegeben. 1810 wurde sie unter dem Namen Alma Mater Berolinensis eröffnet.
1949 wurde die Universität nach den Brüdern preußischen Universalgelehrten Wilhelm und Alexander von Humboldt in Humboldt Universität umbenannt.
Diese Universität befindet sich in der Straße “Unter den Linden 6”.


Die Rache des Papstes
Der Berliner Fernsehturm. Auf der Spitze befindet sich ein Kreuz. Es wurde auch spöttisch als “Die Rache des Papstes” bezeichnet. Walter Ulbricht hasste es. Zu seinem großen Argwohn war es da und dort ist es noch heute.


Der Kurdürstendamm
Nachdem wir uns noch einige andere historische Gebäude angesehen hatten, fuhren wir zum Kurfürstendamm. Mir sagte einmal ein Bekannter, den ich 1977 als ich in Berlin war, besuchte, dass er noch nie auf dem “Kudamm war”. Er meinte damals spöttisch, das wäre doch nur was für Touristen. Naja, da hatte er nicht ganz unrecht.

Das Wetter wurde schlechter und am Ende setzte Regen ein. Wir beschlossen unseren Ausflug zu beenden und setzten uns in den nächsten Bus, der uns wieder zurück zum Wohnmobilstellplatz in Tegel brachte.

Unsere Hunde hatten schon sehnsüchtig auf uns gewartet.
Hier endete unsere Reise in den Osten von Deutschland. Sie war zwar nicht besonders lang gewesen, was dem Umstand zu Schulden ist, dass wir beide noch in Arbeit stehen und bald wieder auf unserem Arbeitsplatz erwartet werden, aber sie war sehr schön, aufschlussreich und entspannend. Also machten wir uns schon sehr früh auf den Weg und fuhren an diesem Tag noch „Nonstop“ bis nach Buchholz im Westerwald, wo wir beide zu Hause sind. Hier endete unsere sehr schöne Reise durch den Osten von Deutschland.
Und wohin sollte unsere nächste Tour gehen. Natürlich nur dorthin, wo es schön ist.
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