Seit 2015 gehörte zu unserem „Fuhrpark“ ein Roller der Marke Yamaha Beluga. Dieser Roller hatte 125 ccm. Theoretisch war er eigentlich dafür gedacht, uns auf unseren Reisen mit dem Wohnmobil zu begleiten. Es stellte sich allerdings in der Praxis heraus, dass er, wenn er mit zwei Personen bestückt war, von der Fahrdynamik mit Vorsicht zu genießen war und man mit ihm alles andere als zügig voran kam.
Yamaha Beluga 125
Der Vorteil: Er passte auf die Rollertransportschiene in der Heckgarage des Wohnmobils.
2016 kam ein Motorrad der Marke Yamaha hinzu. Bei diesem Motorrad handelte es sich um einen Chopper. Er besaß einen zwei Zylinder V-Motor mit 250 ccm. Der Motor sorgte für einen guten Vortrieb. Allerdings, wie das so bei einem Chopper ist, war dieses Motorrad in Kurven mit Vorsicht zu genießen. Er war eben eigentlich ein „Oldtimer“. Aber das größte Manko war der Rücksitz. Dieser war recht klein und eigentlich für den Sozius über eine längere Strecke darauf zu sitzen eine Qual. Auch hier der Vorteil. Er passte in die Heckgarage.
Yamaha Virago in der Wohnmobil Garage
2017 erstanden wir ein fabrikneues Motorrad der Marke Honda NC750S. Also ein sogenanntes „Naked Bike“. Dieses Motorrad verfügt über den typischen Honda 750 ccm Zweizylinder Twin Motor, wie er schon in der legendären „African Twin“ verbaut wurde. Außerdem ABS Bremssystem, Katalysator, Sechsganggetriebe, Digitaler Tachometer, Aluminium Felgen, LED Beleuchtung, eine kleine Frontscheibe und zwei seitliche Koffer und mit Topcase. Und vor allen Dingen einen Rücksitz, auf dem auch der Sozius bequem sitzen kann. Leider passt dieses Motorrad wegen seiner Größe und dem Gewicht nicht mehr in die Heckgarage. Daher kauften wir zusätzlich einen Motorradanhänger. Der Vorteil. Jetzt passten zusätzlich die beiden Fahrräder auch auf den Anhänger. Die schwere Schiene in der Heckgarage wurde nicht mehr benötigt.
Das Motorrad war eine gute Anschaffung. Nicht nur in Bezug auf unsere Wohnmobil-Touren.
Motorrad Honda NC750S / 2016
Aber nun zu unseren Blogs über unsere Motorrad Touren
Am späten Vormittag verließen wir den Wohnmobilstellplatz La Campello und machten uns auf den Weg nach Cartagena. Hier hatten wir uns den Wohnmobilstellplatz Area de Autocaravanas Cartagena ausgesucht. Von El Bohio, wo sich der Wohnmobilstellplatz befindet, bis zum Hafen von Cartagena sind es knappe 8 km.
Schweren Herzens brachen wir am Vormittag auf und verließen den Wohnmobilstellplatz in Cartagena. Wir hatten uns kein Ziel gesetzt, sondern nur eine grobe Richtung. Immer Entlang der Küste. Und vor allen Dingen, keine langweilige Autobahn. Es ging über abenteuerliche Straßen. Steigungen und Kurven, die nur im zweiten Gang fahrbar waren, anschließend Gefälle mit Haarnadelkurven, wo wir zum Durchfahren auch die Gegenfahrbahn benutzen mussten
Die Stadt Cartagena in Spanien verfügt über eine Rennstrecke, die relativ bekannt ist. Wenn ich nun schon mal in Cartagena bin, bin ich mit dem Motorrad einfach mal hingefahren……
Am Morgen entschieden wir den Campingplatz in Aguilas zu verlassen und unsere Reise weiter fortzusetzen. Als neues Ziel hatten wir den Wohnmobilstellplatz Puerto Almerimar angepeilt. Am Nachmittag erreichten wir ihn und verliebten uns sofort in diesen Ort. Wir fanden einen sehr schönen Stellplatz direkt am Hafenbecken.
Die Tage rückten immer näher. Die Weihnachtsfeiertage, mein Geburtstag (der männliche Part von RH on Tour ist ein Weihnachtskind) und natürlich Silvester. Noch nie waren wir über die Weihnachtsfeiertage so weit entfernt von Zuhause und der Familie. Schon Wochen vor den Feiertagen hatte Hilde die Frontscheibe, die bei einem vollintegrierten Wohnmobil in der Regel größer ist als einem normalen Transporter, geschmückt.
Gegen Abend entstand daraus ein richtiger Sturm. Wir verzurrten alles was wegfliegen kann, fuhren die Satellitenschüssel herunter und gingen schlafen. Doch der Sturm nahm zu. Der Wind fegte durch die Tauwerke der Segelschiffe. Dabei entstand ein pfeifendes Geräusch. Das in hundertfacher Ausführung ergab ein schauerliches Gewimmer.
Langsam ging unsere Zeit im Hafen von Almerimar zu Ende. Wir beschlossen, da wir im März wieder zu Hause im Westerwald sein wollten, uns langsam von diesem wunderschönen Ort zu verabschieden. Wir hatten schon viel von dem Campingplatz in Balerma gehört. Daher beschloss ich, mir diesen Platz mal anzusehen. Da ich sowieso vor hatte, bevor wir die Gegend verlassen, noch einemmal ein Motorradtour der Küste entlang zu unternehmen, beschloss ich das mit einem Besuch des Campingplatzes Camping Mar Azul in Balerma zu verbinden.
Am frühen Morgen verließen wir den Stellplatz in El Ejido. Nach einer langweiligen Fahrt über die Autobahn bis kurz vor Nijar folgten wir der Landstraße bis nach Aguamarga. Diese Fahrt über die Landstraße war landschaftlich ein Erlebnis. Rechts und links der Straße war die Mandelblüte schon in vollem Gange.
Die Stadt Peniscola blickt auf eine lange Geschichte zurück. Als Beleg hierfür blickt der Besucher, wenn er sich auf der Promenade befindet auf eine ….
Nachdem wir in Gronau eine Nacht verbracht hatten, ging es weiter mit dem Ziel Greetsiel. Unterwegs änderten wir unseren Plan und fuhren den Wohnmobilstellplatz in Norddeich an. Hier waren wir schon einmal 2009 gewesen. Es hatte uns damals sehr gut gefallen. […]
Wir planten noch zwei Stopps ein bis wir wieder zu Hause im Westerwald sein würden. Die Stadt Aschaffenburg wollten wir uns auf jedem Fall noch ansehen. Aber zuerst benötigten wir einen Wohnmobilstellplatz auf dem wir zwei bis drei Nächte verbringen konnten. Da wir durch unser Motorrad mobil sind, spielt es keine Rolle wenn der Platz auch etwas weiter weg von unserem eigentlichen Ziel entfernt sein sollte. Also entschieden wir uns für den Wohnmobilstellplatz in Leidersbach. Von dort bis nach Aschaffenburg sind es nur 20 km.
Die Eremitage im alten Schloss in dem Bayreuther Ortsteil St. Johannis wurde, wie wir sie heute kennen, um 1715 also in der Zeit des Spätbarocks, angelegt. Allerdings orientierte sich die Gestaltung sehr stark an den aufkommenden Rokokoeinflüssen. Da diese Epochen nicht konkret in Jahreszahlen festzumachen sind, sondern diese nahtlos ineinander liefen, sind viele der Elemente beiden Epochen zuzuordnen. [..]
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Roger und Hildegard Claßem (RH on Tour)